Theodor Fontane: Grete Minde
Theodor Fontane (1819 – 1898) erzählt die Geschichte der Grete Minde
basierend auf historischen Quellen. Grete Minde wächst vor dem 30jährigen
Krieg in Tangermünde bei ihrem Vater, ihrem Halbbruder und dessen Frau auf.
Sie
wird schlecht behandelt. Nach dem Tod ihres Vaters geht Grete mit Valtin,
dem es zu Hause auch nicht gut erging, weg. Drei Jahre später sind Grete, Valtin
und ihr Kind Mitglieder einer Puppenspielertruppe. Valtin stirbt. Grete kehrt mit
ihrem Kind zu ihrem Bruder zurück, um ihr Erbe einzufordern. Sie wird
abgewiesen. In zunehmendem Wahnsinn entführt sie ihren Neffen und steckt die
Stadt in Brand. Sie steigt mit ihrem Kind und dem Neffen auf den Turm der
Stephanskirche, mit dem sie brennend in die Tiefe stürzt.