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Das Wissen der Menschheit auf Shvoong zusammenfassen

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Trainspotting

von : someplacesometime    

Autor : Irvine Welsh
Diese Zusammenfassung wurde übersetzt von Trainspotting
Irvine Welshs Buch ist etwas Echtes: Man liest und man hört diesen starken schottischen Akzent im Kopf widerhallen, und man
wundert sich, ob man jemals zuvor richtiges Englisch gesprochen hat. Dieses Buch zu lesen, ist eine echte Herausforderung für einen Nicht-Muttersprachler, aber sobald man sich einmal daran gewöhnt und aufgehört hat, sich an den harten Wörtern und Kapiteln zu stoßen, geht es richtig los und man findet sich in einem Häufchen von Freunden wieder, die immer auf irgendeinem Stoff sind und bereitwillig jeden für ein Pfund aufs Kreuz legen.
Mark Renton könnte ein guter Mensch sein, wenn er nicht heroinsüchtig und von seinen furchtbaren, aber doch lustigen Kumpels umgeben wäre: Begbie, der Verrückte, Sick Boy, der Theoretiker und Spud, der Perfektionist.
Sie sind eindeutig Nichtnutze, und wenn ihr Leben nur so spaßig wäre, wie sie es zu machen versuchen… Aber nein: Ihr tägliches Leben ist ein andauernder Kampf, hauptsächlich gegen das System, in das sie ganz und gar nicht hineinpassen, und das ihnen nicht mit dem erwünschten Selbstbild dienen kann.
Also scheren sie sich einen Sch… in ihren Edinburgher Sch…loch, und sie weigern sich, ja zu sagen, weder zum Leben, zum Job, zur Karriere, zur Familie, noch zum verf… großen Fernseher…
Sie haben sich für Heroin entschieden. Doch irgendwann entscheidet sich Renton für einen Hauch Leben: für Diane nämlich, aber einmal mehr bringt ihn das System auf den Boden der Realität: Diane ist ein attraktives Schulmädchen, und er hat sich strafbar gemacht. Das Bild, das Irvine Welsh hier vom Schottland der Achtziger zeichnet, ist ziemlich abstoßend und geschmacklos, und doch übermittelt es eine sehr scharfe und realistische Sicht auf die dole generation, die Gruppe derer jungen Menschen, die kein anderes Lebensziel haben als Partys zu feiern und auf Trips zu sein, weil nicht und niemand es jemals geschafft hat, ihren Geist zu erwecken. Kultur bedeutet für sie Fußball und Spiritualität LSD. Sex ist auch nur ein Witz: er ist nur für die Nüchternen gedacht.
Gewalt, Drogen, Rebellion, Obsession und Tod: Nichtsdestotrotz ist diese Umgebung die Bühne für wunderbar lustige Geschichten (beispielsweise Spuds Vorstellungsgespräch) oder poetische Visionen (als Mark im Club Diane trifft), die immer auch mit einem starken ironischen Unterton (Dianes erste Ansprache) daherkommen.
Als am Ende Renton seiner entkräftenden Welt ausbricht, kann man nur erraten, dass er sich am Ende doch für das Leben entscheidet, denn wer kann da sicher sein? Zweifellos haben sich die Leser des Buches am zugehörigen Film von Danny Boyle erfreut: Trainspotting ist ein harter Schlag ins Gesicht für alle die behaupten, britisches Kino wäre Mist. Lesen Sie Trainspotting, und kaufen Sie sich die Spezialausgabe der DVD. Und denken Sie daran, sich für das Leben zu entscheiden, für Karriere und Familie, und vor allem für einen verf… großen Fernseher… auf dem sie es sich immer wieder ansehen.
Veröffentlicht am: November 20, 2005
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