Der erste Teil der Kelewan-Saga lässt den Lesen mitten in eine fremde Kultur platzen. Man
wird metaphorisch neben den Hauptcharakter Mara von den Acoma - der "Auserwählten" gesetzt und begleitet sie aus dem
Leben für das sie sich entscheiden wollte - besinnlich und nach Erleuchtung suchend hinter Tempelmauern - in das Schicksal hinein, dass ihr auferlegt wurde: die ist die einzige Überlebende ihres Hauses, dass kurz davor steht von seinem Erzfeind, dem Hause der Minwanabi, zerquentscht zu
werden.
Ein junges Mädchen wird mit der Aufgabe betraut, den Namen der Acoma und somit das Leben der Bediensteten und die Ehre ihrer Ahnen zu bewahren, ohne jegliches Wissen über die Politik und das Herrschen an sich zu besitzen.
Indem man Mara "über die Schulter" blickt, lernt man die Kultur und das Denken der Tsurani - einem sehr an die Asiaten angelehntes Volk - kennen.
Durch die Zusammenarbeit mit Janny Wurtz macht das Buch sehr realistisch, denn die Aspekte der Männer und Frauen werden in dieser Reihe berücksichtigt. Auch wenn ich dazu tendiere, dass es eher ein Frauenbuch ist.
Sehr zu empfehlen!