Als Krabat, ein armer wendischer Bettlersjunge, gegen Neujahr von seinen Träumen zu einer Mühle im Koselbruch gefürhrt wird,
verändert sich sein Leben von Grund auf.
Der Meister dieser Mühle fragt ihn zu Anfang, ob er nur das Müllern oder auch alles andere lernen möchte, und Krabat willigt gleich ein. Hätte er gewusst, was sich hinter diesen scheinbar harmlosen Worten versteckt, hätte er es sich sicherlich noch ein zweites Mal überlegt, ob er sich in dieser Mühle für drei Jahre verknechtet. Denn „alles andere“ hieß bei seinem Meister Magie, dunkle böse Magie.
Und hinter dieser Mühle, mit den wlf weiteren Müllersburschen, verstecken sich viele alle erdenklichen Geheimnisse: Warum stirbt jedes Jahr ein Alter Bursche, und ein neuer kommt hinzu? Und wer ist der Herr Gevatter?
Für Krabat wird es alles andere als leicht, denn sein einziger Freund, Tonda, der ihm am Anfang immer geholfen hat, und zu dem Krabat schon seit Beginn seiner Lehre vertrauen gefasst hatte, stirbt eines Nachts. Für Krabat ist es unerklärlich wie das geschehen konnte, doch er ist intelligent und kommt bald hinter dieses Geheimnis, und so decken sich auch noch einige andere Fragen auf. Krabat
versucht zu fliehen, er hält es dort nicht mehr aus, er versucht es etliche Male. Doch jeder Versuch misslingt, er gelangt immer wieder zurück zu der Mühle. Wie ist das möglich? Jedenfalls ist er dazu gezwungen zu bleiben.
Eines Nachts, in der Osternacht in der alle Burschen außerhalb der Mühle schlafen, verliebt er sich in ein Mädchen, eine Kantorka. Stellt sie eine Gefahr für ihn dar, oder ist sie seine letzte Rettung? An diesem Buch kann
wirklich keine Kritik geübt werden und „Krabat“ hat sich den Jugendliteraturpreis retlich verdient.
In diesem Buch ist wirklich für jeden etwas dabei: Fantasie, Liebe, Spannung, Trauer und auch ein wenig Brutalität, aber nicht zu viel.
Lesen kann es daher wirklich jede Altersgruppe, außer vielleicht den ganz kleinen, denn äußerst viel Spannung ist mit diesem Buch garantiert!