Die Rhinitis ist eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die meist durch das gewöhnliche Rhinovirus oder durch Reizmittel,
Pollenallergene und
andere Stoffe verursacht wird. Eine chronische Rhinitis kann bei Erkrankungen wie Syphilis und Leishmaniose auftreten, deren Merkmal darin besteht, das Binde- sowie Knorpelgewebe zu zerstören. Die meisten Erkältungsviren gehören zur Gruppe der sogenannten Rhinoviren, daher auch der Name Rhinitis. Die Rhinitis ist das vorherrschende Symptom, sobald die Nase der Infektionsfokus einer Erältung ist. Die Rhinitis äußert sich hauptsächlich durch Niesen, Brennen, Schleimabsonderung und Verstopfung durch Schwellung der Nasenschleimhäute. Die Infektion kann sich von der Nase aus auf andere Teile des Atemsystems sowie auf den Sinus und das Mittelohr ausbreiten. Die durch eine Erkältung verursachten Symptome der Rhinitis gehen gewöhnlich innerhalb einer Woche zurück.
Die allergische Rhinitis (Heuschnupfen) ruft einer Erkältung ähnliche Symptome hervor, jedoch kann sie für gewöhnlich von einer Erkältung unterschieden werden, da sie jahreszeitbedingt zu Zeiten übermäßigen Pollenflugs mit Jucken der Augen, der Nase und des Pharynx auftritt, und da die nasalen Absonderungen eine Vielzahl von Eosinophilen genannten Zellen aufweist.